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Unsere Hochzeit

Am Samstag, 5. Oktober 2002 haben wir einander das Ja-Wort gegeben und das war für uns beide ein herrlicher Tag. Nicht allein, dass wir geheiratet haben, sondern auch wegen der originellen, lustigen Art und Weise, wie wir den Tag geplant hatten. Hier folgt eine kurze Beschreibung über die Planung dieses Tages und unsere Erfahrungen, wobei die Malteser natürlich nicht fehlen dürfen. Denn die Hunde und ihre Eigentümer mussten natürlich dabei sein. Weil jeder von überall her kam, hatten wir einen Bus organisiert mit Kaffee und Toilette, so dass jeder nach
der Ankunft bei uns zu hause gleich in den Bus konnte und warten, was der Tag so bringen würde. Siehst du es schon vor dir, alle Hunde mit den Eigentümern in diesen Bus? Für den Busfahrer war es zuerst erschreckend, aber mit der Zeit fand er es wunderbar. Es waren solch liebe Hunde hat er gesagt, aber wir alle kennen das ja schon.

Kurzer Überblick des Hochzeittages

Samstag, 08:00, ich habe bei meinen Eltern geschlafen, aber richtig schlafen nenne ich das nicht. All meine Siebensachen liegen fertig und ich kleide mich schnell an und stehe um 09:00 bereits fertig herum. Ich muss aber warten bis 11:00; denn dann kommt das Hochzeitsauto mich abholen. Man was dauert das lange, aber endlich ist es so weit. Jetzt schnell mit dem Auto zum Floristen, der die Blumen auf das Auto befestigt. Der Bus ist gerade fertig und fährt jetzt nach uns zu Haus, um die Leute mit den Hunden abzuholen.
Es regnet diesen Morgen, das ist etwas weniger schön. Hoffentlich nimmt der Bus die Leute schnell mit, so dass sie jedenfalls trocken bleiben und eine Tasse Kaffee trinken können. Ich nehme gleich die Ansteckblume mit für die Leute und die Hunde und natürlich auch den Brautstrauß. Danach können wir zum „twentehof“ fahren, weil Germie um 12:00 fertig sein sollte. Je näher ich nach Hause kam, desto nervöser wurde ich. Wie wird sie wohl aussehen? Ich bin sehr gespannt. Aber wir sind ja noch nicht da. Genau um 12:00 bin ich da, aber leider ist meine Liebe noch nicht fertig, weil es da morgens noch Probleme gab. Die Leute mit den Maltesern konnten nicht in den Bus, weil der Busfahrer von seiner Firma nicht informiert worden war. Nach einem kurzen Gespräch konnte man endlich in den Bus und ich konnte wieder zurück zu meiner zukünftigen Frau. Aber sie war immer noch nicht fertig. Dann wurden alle Hunde mit einer Ansteckblume versehen und bei den Nachbarn eine Tasse Kaffee geholt und gewartet bis Germie fertig war . . . . . . . . Aber endlich ist es soweit und es geht die Tür auf. Wauw, wie wunderschön sie aussieht, sie ist wie ein Bild, und so gar nicht, wie ich es erwartet habe, aber richtig prachtvoll. Germie ist auch durch die Probleme morgens nervös, was man ihr deutlich ansieht. Aber als wir zum Auto gehen, bemerke ich schnell, dass sie wieder die alte wird und sich ganz wohl fühlt. Wir müssen noch auf den Bus warten, so dass sie hinter uns herfahren können. Jetzt kann die ganze Gesellschaft in ihrem Transportmittel hinter uns zur Burg in Helmond fahren, wo wir den amtlichen Segen bekommen. Vorher war gesagt worden, dass die Hunde nicht hinein könnten, weil man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber zu unserem Erstaunen waren sie allen schon drinnen und einen besseren Anfang konnten wir uns nicht wünschen. Der lustige Beamte konnte gar nicht anfangen, weil alle Malteser drinnen waren, aber unsere eigene Queeny noch nicht. Sie musste auch dabei sein. Die Festordner hatten sie schnell aus dem Hochzeitsauto geholt und nun lag sie vorne auf dem Amtstisch. Der Beamte hatte keine Schwierigkeiten damit, weil er selber ein Hundeliebhaber ist. Die offizielle Trauung war witzig und gleichzeitig ernsthaft und manche Leute haben auch gelacht, wegen der Sachen, die der Beamte zu Gehör brachte. Um 13:00 war die Zeremonie beendet und wir konnten als Mann und Frau unseren Weg nach draußen gehen. Wir haben in der Burg zuerst noch Bilder gemacht und als wir nach draußen gingen, stand jeder gemütlich fertig in einer Reihe. Es war ein ganz toller Anblick die Menschen und die Malteser zu sehen an jeder Seite der Brücke. Alle Hunde bellten und kläfften als wir sie passierten, während sie bei der Hochzeit ganz still gewesen waren. Als wir durch die Reihen liefen, wurde kiloweise Reis geworfen und wir waren froh das Ende der Brücke erreicht zu haben. Nachts konnten wir noch Reis aus unseren Unterhosen holen, soviel war da geworfen worden. Danach haben wir noch schöne Bilder gemacht bei der Burg und mussten dann schnell zur Kapelle, wo wir kirchlich heiraten würden.
Wir hatten in die burg erstens noch bilder gemacht und wenn wir nach draußen gingen stand jeder gemütlich fertig in eine reihe. Es war einen ganzen tollen anblick die menschen und malteser zu sehen an jeden seite der brucke. Alle bellen und klaffen wenn wir passierten wahrend sie so still waren gewesen bei die hochzeit. Wenn wir durch die reihe liefen wurde kilo reis geworfen und wir waren froh das ende der brucke genähert zu haben. Nachts konnten wir noch reis aus unseren unterhosen holen soviel war da geworfen.
Die Gäste waren schon lange anwesend in der Kapelle von Binderen und saßen drinnen auf uns zu warten. Auch hier waren alle Hunde in der Kirche und es war sehr schön zu sehen wie Mensch und Tier ruhig warten bis die Trauung anfangen konnte. Leider war es für ein paar Leute nicht möglich hinein zu kommen, durch den ganzen Betrieb, dass sie leider ganz nass und kalt wurden, aber das haben wir erst später gehört. In dem Moment merkt man das natürlich nicht. Die Kapelle war auch etwas zu klein für so viele Leute. Glücklicherweise war der Pfarrer anwesend, weil meine Frau einige schlaflose Nächte wegen ihm hatte. . Er war vergesslich und wusste manchmal unsere Namen nicht mehr während der vorgehenden Besuche. Aber nun war sie froh ihn zu sehen, als wir da angekommen waren. Während der Messe haben ein paar Hunde gebellt, aber das war dem Pfarrer seine eigene Schuld wegen so einer langen Predigt, und er hörte gleich auf bei diesem Gebell.
Während des Gottesdienstes bekamen wir beide auch unsere speziell angefertigten Maltesereheringe an unsere Finger gesteckt. Wir sind ganz stolz darauf, dass sie so schön geworden sind und hoffentlich brauchen wie sie nie mehr ab zu tun. Wenn man gut sehen kann, sieht man auf beiden Ringen einen Malteser. Nach dieser feierlichen Zeremonie haben wir draußen noch Tauben los gelassen und konnten uns jetzt vor dem Gesetz und der Kirche Mann und Frau nennen. Nach den Glückwünschen konnten wir uns zum Feiern aufmachen.

Jeder war schon wieder zum Bus oder seinem eigenen Transportmittel gegangen, um zum Saal Vissers zu gehen, wo das erste Hundefest beginnen konnte. Die Eigentümer hatten es sehr gut gemacht und niemand kam zu kurz. Essen, trinken alles war da und keine Probleme, obwohl so viele Hunde anwesend waren. Dass hatten wir ihnen natürlich erzählt und die Angestellten fanden all die Hunde wunderschön. Um halb sechs wurde das Essen in Gestalt von drei verschiedenen Büfetts präsentiert (wir hatten italienische, indische und holländisches Gerichte und besonders für die Kinder natürlich Pommes Frites) Die ganze Zeit hat der von uns bestellte Sänger Rene Janssen für die Musik versorgt. Unglaublich, wie gut dieser Mann singen kann. Eben in der Kapelle hatte mancher Gänsehaut bekommen, als er seine Töne zu Gehör brachte. Während des Festes konnten wir mit allen Haltern sprechen, Bilder machen und die Malteser wieder sehen und liebkosen. Manche Kinder machten für uns auf der Tanzfläche auch eine richtige Show mit ihren Hunden. Nach dem Essen war es leider schon schnell 19:30 und der Bus stand schon bereit, um die Menschen wieder zu ihren Autos zu bringen. Was war das schnell vorbei gegangen, aber wir konnten noch von allen Haltern mit ihren Maltesern Bilder machen.

Dieses einmalige Bild ist für uns Gold wert. Leider dauerte es viel zu kurz, aber der ganze Tag war schon vorbei. Germie rief noch: „Nein, ihr könnt nicht gehen“, aber die Menschen vom Saal Vissers sagten uns, dass sie alles für das Fest am Abend noch fertig machen müssten. Und das Orchester war auch schon da. Nach dem Abschied konnten auch wir uns für das Fest fertig machen und hatten Zeit etwas zu essen. Aber nicht sehr lange; denn um 20:30 kamen die ersten Gäste schon und wir mussten fertig sein, um sie zu empfangen. Nach einem ganz gemütlichen Abend mit viel Tanz, Musik, Essen und natürlich Getränken war das Fest ungefähr um 01:00 vorbei und wir konnten unsere Dankesgeschenke den Leuten überreichen. Wir wurden durch unsere Festordner nach Hause gebracht und zu Hause angekommen hing ein großes weißes Tuch vor der Tür mit Glückwünschen darauf. Alle Geschenken haben wir in der Nacht noch mal angeschaut und jeden Brief gelesen und natürlich . . . . Gegen 07:30 hatten wir alle Briefe gelesen und wir sind in aller Ruhe auf unserem Bett liegen geblieben. Ganz müde und zufrieden und noch immer nachträglich genießend was da alles passiert war, legten wir beide uns wie Mann und Frau ins Bett. Mit einem Lächeln auf unseren Gesichtern sind wir endlich eingeschlafen und konnten in unseren Träumen diesen schönen Tag noch mal genießen.

Dankes wort

Ich will auf diese Weise den folgenden Menschen danken, die diesen Tag zu so einem unvergesslichen Tag für uns beide gemacht haben.

·         Rene Janssen, für die Musik während des Gottesdienstes und des Hundefestes im Saal Vissers. Seine originellen und witzigen Stücke, sodass die Leute auch ein bisschen bei dem Fest einbezogen wurden.

·         Pieternel Den Hartigh, für das reizende Video, das sie von diesem Tag gemacht hat. Den ganzen Tag hat sie das schwere Ding geschleppt und auch noch ein schönes analoges und digitales Video dann hergestellt. Gerade der Videoclip mit den Höhepunkten ist ein sehr schöner sepia film geworden. http://www.denhartighmedia.nl

·         Festordner Vincent Gravestein und Linda van Hoppe, für das Regeln der kleinen Dinge an diesem Tag.

·         Herman Meijer, der Fotograf, der während unserer Hochzeit, aber auch 2 Tage danach in Efteling, mit uns die schöne Hochzeitkollektion gemacht hat. http://www.hermanmeijer.nl

·       Weiter jedem, der an diesem Hochzeitstag anwesend war und diesen Tag zu einem unvergesslichen Hochzeitstag gemacht hat.

·         Saal Vissers und speziell an die Chefin und die Angestellten, die für die Gäste und für uns den ganzen Tag sehr gut gesorgt haben. http://www.zaalvissers.nl

Unseren Nachbarn für das Unterbringen aller Malteser und ihrer Halter, weil diese nicht in den Bus konnten und sonst im Regen hätten warten müssen.

Grüße Raymond

Bilder Album Hochzeit 5 Oktober 2003


Bilder Album dreht automatisch,Sie konnen auch seite schneller drehen durch seite zu klicken

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